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FFRL-Vorstand Philip Berndroth und Reiner Gutowski im Gespräch mit Minister Franz-Josef Lersch-Mense und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft über Freifunk

Das Internet kommt nicht einfach so aus der Wand. Das Netz der Netze entsteht, weil Menschen es knüpfen. Das haben wir an diesem Wochenende beim NRW-Tag 2016 in Düsseldorf Hunderten Besuchern erklärt und gezeigt. Bestimmt werden einige von ihnen jetzt bei sich im Quartier Freifunk-Infrastruktur knüpfen. Darum geht es beim Freifunk: Menschen dazu befähigen, Netze in Nutzerhand aufzubauen. Dabei lernen neue freiwillige Freifunker am praktischen Beispiel, wie man freie Software nutzt, was Gateway-Server tun, wo Netze zum Internet zusammen geschaltet sind.

Das sieht der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Finanzen Michael Meister anders: Freifunk-Vereine könnten nicht gemeinnützig sein, weil es beim Freifunk bloß um Netzversorgung gehe und das ja kommerzielle Firmen »in ausreichendem Maß« leisten, heißt es jetzt.

Falsch. Freifunk knüpft nicht das Netz für andere, Freifunk ermächtigt jeden Interessierten, selbst Netze zu knüpfen. Darum geht es bei Netzen in Nutzerhand. So etwas leistet kein kommerzieller Provider. Freifunk bildet – Menschen, Netze, Gemeinschaft. Freifunker lernen Netzwerken in ihrem Quartier, Treffen wie den Routingdays oder dem NRW-Tag. Wir denken: Was der Gemeinschaft nützt, sollte gemeinnützig sein.

Damit das möglich ist, muss der Anwendungserlass zur Abgabenordnung geändert werden. Was da heute zu Internetvereinen steht, stammt aus dem Jahr 1996, als solche Vereine Mitgliedern gegen Bezahlung Einwahlknoten ins Internet anboten. Freifunk hingegen bildet. Damit das beim Finanzministerium ankommt, brauchen Freifunker Mitstreiter, die Abgeordneten erklären, was Freifunker tun.

Die Sache kommt jetzt ins Rollen. Das Land NRW will auf Bundesebene dafür kämpfen, dass eine neue Regelung die »Benachteiligung der Freifunker aufhebt« .

Minister Lersch-Mense: „Die geltende Rechtslage wird so weder den aktuellen Gegebenheiten gerecht noch dem großen Einsatz der Ehrenamtlichen in den Freifunk-Vereinen. NRW wird sich daher auf Bundesebene dafür einsetzen, eine Regelung zu finden, die eine Benachteiligung der Freifunker aufhebt.“

Das finden wir gut. Dieser Initiative müssen sich andere Länder anschließen, damit Druck entsteht. Das ist ein Thema für alle Landtage. Welche Länder wollen digitales bürgerschaftliches Engagement im Freifunk fördern? Damit Freifunk weiter bilden kann, braucht er die Gemeinnützigkeit. Freifunkvereine sind auf Spenden angewiesen. Und viele Spender orientieren sich an der vom Finanzamt anerkannten Gemeinnützigkeit. Deshalb: für die Gemeinnützigkeit, für Bildung im Netzwerk.

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Schafft der Bundestag die Störerhaftung ab? Wenn es gut läuft, wird passieren, was Freifunker seit Jahren fordern: Menschen, die öffentliche WLAN-Hotspots betreiben, bekommen Rechtssicherheit. Sie werden nicht befürchten müssen, abgemahnt zu werden, weil irgendjemand anderes über ihren Hotspot Urheberrechte verletzt hat. Wir wissen nicht, ob der Bundestag ein Gesetz verabschieden wird, das dieses Versprechen einlöst. Bislang ist völlig unklar, auf welchen Gesetzestext sich Union und SPD nun eigentlich geeinigt haben.

Leider kommt es auf die Details solcher Texte an. Wenn am Ende drin steht, was jetzt bei SPIEGELOnline
drüber steht, ist alles gut. Allerdings steht in Gesetzentwürfen etwas anderes drin als drüber. Das Bundeswirtschaftsministerium sah zum Beispiel „Mehr Rechtssicherheit bei WLAN“ in einem Entwurf, der tatsächlich neue Rechtsunsicherheit für Freifunker bedeutet hätte.

Praktischerweise muss der Bundestag gar keinen neuen Text schreiben. Er hat gerade eine ganz konkrete Vorlage serviert bekommen und kann einfach Änderungen akzeptieren, die der Bundesrat
empfiehlt. Zum Beispiel den Ausschluss der Haftung nach § 8 TMG auch für Unterlassungsansprüche. Experten wie die Richter Reto Mantz und Ulf Buermeyer befürworten diese Änderungen.

Wenn der Bundestag das beschließt, können wir jubeln. Bis dahin: Show,don’t tell!

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Die nächste Mitgliederversammlung des Freifunk Rheinland e.V. findet in diesmal am 30. April 2016 in Aachen statt.

In den Räumlichkeiten der IHK Aachen sollen bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung Satzungsänderungen beschlossen und so reine Fördermitgliedschaften ermöglicht werden. Dies ist die Reaktion auf immer mehr institutionelle Mitglieder, bei denen die ausschließliche Förderung der Vereinsziele im Vordergrund stehen. Im Gegenzug wird so die ehrenamtliche Vereinsverwaltung/Mitgliederverwaltung entlastet.

  • Beginn Akkreditierung: 10:00 Uhr
  • Beginn Mitgliederversammlung: 12:00
  • voraussichtliches Ende Mitgliederversammlung: 15:30

Im Anschluss bieten die Freifunker ein öffentliches Barcamp zum Thema freies WLAN, weitere Entwicklung von Freifunk in und außerhalb NRWs und andere technische Aspekte an. Außerdem stehen die Menschen hinter dem Projekt zu Gesprächen und Fragen rund um das Thema zur Verfügung. Der Eintritt ist natürlich kostenfrei und Gäste sind Herzlich Willkommen!

 

Samstag, 30. April 2016, Beginn 12 Uhr, Akkreditierung ab 10 Uhr
IHK Aachen, Theaterstraße 6, 52062 Aachen

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Freifunk Rheinland e.V. und Labdoo.org e.V. vereinbaren Kooperation in NRW

Der Freifunk Rheinland e.V. und der Labdoo.org e.V. verabreden für NRW eine enge Zusammenarbeit, um so Flüchtlings- / Bildungsprojekte schneller mit IT ausstatten und online anbinden zu können.

Der Freifunk Rheinland e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und hat es sich zum Ziel gesetzt, die Verbreitung freier Netzwerke und die Vermittlung von Wissen und KnowHow zu fördern. Viele ehrenamtlichen Helfer und Mitglieder haben bereits unzählige Flüchtlingsunterkünfte und Notunterkünfte an das Freifunk Netz angebunden um den Menschen einen Zugang zum Internet zu ermöglichen.

Labdoo.org sammelt von privat, Unternehmen oder der Verwaltung nicht mehr eingesetzte IT und baut diese mit Hilfe von Freiwilligen und freier Software zu Lern- Computern um. So könnten schon über 500 Projekte in 107 Ländern, davon über 50 in NRW, mit IT ausgestattet werden.

„Die FreifunkerInnen installieren Technik, um private und öffentliche Flüchtlingsprojekte
ans Internet anbinden zu können“, sagt Philip Berndroth (Vorstand Freifunk Rheinland e.V.).
„Oft fehlten dann aber Computer, Lernsoftware und Deutschkurse. Diese stellt ab sofort Labdoo.org für vom Freifunk unterstützte Projekte kostenlos zur Verfügung“, ergänzt Reiner Gutowski (Vorstand Freifunk Rheinland e.V.).

IT-Spender oder Projekte können sich beim Labdoo.org e.V. melden, um IT zu spenden oder kostenlos zu beantragen.

Freifunk und Labdoo.org möchten auf Basis freier Netzzugänge und Technologie allen einen freien und kostenlosen Zugang zum Internet, Bildung und Sprache ermöglichen.

Weitere Informationen: www.labdoo.org/de/LabdooDACH
Kontakt: Anfrage per E-Mail

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Ein Pott voll Software!

Auch in diesem Jahr, am 07. und 08. November, trifft sich wieder die OpenSource Community im Ruhrgebiet. Treffpunkt ist wie in den letzten Jahren das Rheinische Industriemuseum in Oberhausen und auch der Freifunk Rheinland e.V. ist wieder vertreten. Das Konzept der OpenRheinRuhr ist einfach und erfolgreich zugleich. Freie Software ist aus Firmen, Verwaltungen, Bildungseinrichtungen und Privathaushalten nicht mehr wegzudenken. In der bevölkerungsreichsten Region Europas bietet der OpenRheinRuhr e.V. durch Ausstellungen, Vorträge und Workshops Informationen über Freie Software.
Auch Themen jenseits der Technik, wie „Bürgerrechte im Netz“ oder die Handhabung von Lizenzen werden behandelt.


ORR Logo

„Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Stand vor Ort zu sein“, so Reiner Gutowski, Vorstand des Freifunk Rheinland e.V. Voller Vorfreude zeigte sich auch Philip Berndroth (Vorstand), der zusammen mit Lukas Lamla (Gründungsvorstand Freifunk Rheinland e.V.) die Keynote der diesjährige OpenRheinRuhr hält.
Die Macher der OpenRheinRuhr haben der Keynote einen kleinen Blogpost gewidmet. Wir sagen schon jetzt vielen Dank für die Einladung und freuen uns auf eine tolle OpenRheinRuhr 2015.

Tageskarten für das ganze Wochenende kosten 5 Euro und sind vor Ort erhältlich. Weitere Infos und das kommplette Vortagsprogramm sowie die Austeller findet ihr auf der Homepage der OpenRheinRuhr.

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Am vergangenen Wochenende fand im Peter Prinz Bildungszentrum in Arnsberg das Freifunk Community Summit 2015 statt. Mehr als 30 Teilnehmer aus ganz Deutschland tauschten ihre Erfahrungen aus und diskutierten aktuelle Problemstellungen.

Das Freifunknetz wächst deutschlandweit zurzeit sehr stark. Immer mehr Bürger engagieren sich und teilen ihren Internetanschluss mit der Gemeinschaft. Auch die Versorgung von immer mehr Flüchtlingsunterkünften beschäftigt die Freifunker aktuell sehr stark. Dadurch sind einige technische Herausforderungen zu bewältigen, für welche verschiedene Lösungsstrategien erörtert wurden.

Ein sehr umfangreicher Vortrag zum Aufbau des Backbone – des Rückgrats des Freifunk Rheinland e.V. – erklärte den Teilnehmern die aktuelle Situation und wie die Leistungsfähigkeit des Netzes kontinuierlich verbessert wurde. Danach begab man sich bei sonnigem Herbstwetter zum Arnsberger Glockenturm, um die dortige Freifunk-Installation zu besichtigen. Anschließend konnten die Freifunker im Biergarten des „Alten Backhaus“ in der Sonne das Arnsberger Freifunknetz in der Praxis testen.FFCS2015

Am Samstagabend stattete auch Arnsbergs Bürgermeister Hans-Josef Vogel der Veranstaltung einen Besuch ab und sicherte seine weitere Unterstützung für Freifunk in der Stadt Arnsberg zu. „Freifunk ist eine Bürgerbewegung, welche sich gegenüber den Konzernen als Alternative darstellt und Bürger mit einander vernetzt“ so Bürgermeister Vogel im Gespräch mit Vorstandsmitgliedern des Freifunk Rheinland e.V.

Ein Vortrag von Philipp aus Berlin zum Entwicklung des Freifunknetzes in Berlin und eine Diskussionsrunde über die Vereinsstruktur am Sonntag rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Freifunk Community Summit in Arnsberg geben. Wir laden jetzt schon herzlich dazu ein.

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Der Landtag in Nordrhein-Westfalen hat überparteilich einen Antrag zum Thema Freifunk angenommen. Dies ist das Ergebnis vieler Debatten, Treffen und Mails an denen auch wir Freifunker mitwirken konnten.

Die Landesregierung wird nun eine Aufklärungskampagne bei den Städten und Kommunen starten und dabei über die Vorteile und Chancen von Freifunk aufklären. Weiterhin wird der landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) verpflichtet die eigenen Dächer für die Freifunk-Initiativen zu öffnen. Der BLB bewirtschaftet mehrere Tausend Immobilien.

Der Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Guntram Schneider sagte in der Plenardebatte:
„Freifunk ist in NRW eine breite gesellschaftliche Bewegung.“

Freifunk ist aber mehr als nur freies WLAN. Die Arbeit der Freifunker diene dem Gemeinwohl, stellte Minister Schneider zum Abschluss klar.

Wir freuen und wirklich sehr, dass die Politik nun den Freifunk entdeckt und entsprechend gewürdigt hat. Aber wir hoffen auch, dass es nicht nur dabei bleibt.

Die Novellierung des Telemediengesetzes muss so ausgestaltet werden, dass wir Freifunker weiterhin rechtssicher ein offenes WLAN anbieten können. Zwangsverschlüsselung oder Nutzerregistrierung würde die Freifunkinfrastruktur, wie wir sie heute kennen, dem Boden gleich machen.

Auch eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung ist ein Frontalangriff auf offene und freie WLAN Netze. Diese vorsätzliche Grundrechtsverletzung gilt es nun mit allen Kräften zu stoppen.

Wir Freifunker zählen hier besonders auf die SPD und die Grünen, die im Bundestag und Bundesrat eine starke Stimme haben. Diese müssen sie dort nutzen. Auch die rot/grüne NRW-Landesregierung wird sich 2017 zur nächsten Landtagswahl an ihren Taten messen lassen müssen. Wir Freifunker werden sehr genau hinschauen wie viele Dächer denn nun einen Freifunkrouter beherbergen werden.

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Am 07.06.2015 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Freifunk Rheinland e.V. in der Krefelder Kulturfabrik statt. Neben einigen Satzungsänderungsanträgen standen auch die Vorstandswahlen auf der Tagesordnung.

42 Mitglieder und eine handvoll Gäste kamen an diesem Sonntag zusammen. So viele wie bisher noch nie zu einer Mitgliederversammlung des Vereins, der zwischenzeitlich auf über 200 Mitglieder angewachsen ist. Schon zu Anfang spürten alle, dass diesmal einiges anders wird und viel auf dem Spiel steht.

Sebastian Korte aus Bonn, der bisherige Vorsitzende und Gründungsmitglied des Vereins gab sein Amt unter viel Applaus der Anwesenden ab. Seit 2011 war Sebastian an der Spitze des Vereins und hat maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Aus einer Stammtischidee in einer Düsseldorfer Kneipe ist inzwischen der bundesweit größte Freifunk Verein geworden.

Bevor der neue Vorstand gewählt werden sollte, wurden noch einige Satzungsänderungen durchgeführt. Von nun an wird es ergänzend zur aktuellen ordentlichen Vereinsmitgliedschaft auch eine reine Fördermitgliedschaft ohne Stimmrecht geben. Dies ist die Reaktion auf immer mehr institutionelle Mitglieder, bei denen die Förderung des Vereins im Vordergrund steht. Im Gegenzug wird so die ehrenamtliche Vereinsverwaltung entlastet.

Freifunk Rheinland Vorstand 2015Weiterhin wird es zwei gleichberechtigte Personen an der Spitze des Vereins geben, eine Unterscheidung zwischen 1. & 2. Vorsitzenden fällt weg. Daneben wurde der Vorstand um zwei Beisitzende mit den Funktionsbereichen „Technik“ und „Verwaltung“ erweitert.

Bei der anschließenden Vorstandswahl wurden Reiner Gutowski aus Mönchengladbach und Philip Berndroth aus Essen zum Vorsitzenden gewählt. Doris Kroll-Hartge wurde erneut Verantwortliche für die Vereinsfinanzen. Die zwei Beisitzerfunktionen werden von Thomas Drewermann (Technik) und David Krystof (Verwaltung) erfüllt.

 

 

Zukunft mit Sorgenfalten

 

Der Freifunk Rheinland e.V. wuchs zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung auf über 4.000 Freifunk Knoten in Nordrhein-Westfalen. Daneben werden einige Städte aus dem gesamten Bundesgebiet mit der Vereinsinfrastruktur sowie der RIPE-Mitgliedschaft individuell unterstützt. Der Freifunk Rheinland e.V. ist inzwischen zu einem Partner vieler Kommunen in NRW geworden.

Der Betrieb so einer Infrastruktur verschlingt dabei sämtliche Mitgliedsbeiträge und Spenden, so dass zwischenzeitlich auf Vereinsrücklagen zurückgegriffen werden musste. Die alte und neue Schatzmeisterin Doris bezeichnete den Vereinshaushalt als „auf Kante genäht“. Reiner und Doris machten kurz nach ihrer Wahl klar, dass sie die Einnahmesituation des Vereins verbessern möchten um auch langfristige Planbarkeit zu ermöglichen. Das Spenden ist zwar jetzt schon möglich, in Zukunft sollen aber gezielte Fundraising-Aktionen erfolgen.

Philip machte in einer Antrittsrede klar, dass der Verein von nun an auch politische Verantwortung übernommen hat. Die Ziele des Vereins gesamtgesellschaftlich nicht mehr weg zu wischen. Es ist zwar gut, dass die Politik nun Freifunk entdeckt hat, allerdings stehen mit der angekündigten Vorratsdatenspeicherung sowie der geplanten Neuregelung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) zwei Gesetzesungeheuer vor der Tür, die das Potential haben, Freifunk auszulöschen. In Zukunft wird der Freifunk Rheinland e.V. verstärkt auf politischer Ebene seine Ziele verfolgen, damit die Vision einer freien Dateninfrastruktur, fest in den Händen der Gemeinschaft Realität werden kann. Internet als Grundrecht.

Eines steht fest, wir werden täglich mehr und wir sind kämpferisch, wie nie zuvor!

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Am 01.03.2015 ab 11 Uhr findet unser nächster Freifunktag statt, diesmal in Aachen. Dort wird es wieder die Gelegenheit zum persönlichen Austausch über Freifunk, Vorträge, Workshops und Basteleien geben. Die Aachener Community legt im Moment ein rasantes Wachstum hin, und wir sind gespannt sie einmal persönlich kennenzulernen. Es gibt diesmal die Möglichkeit sich über Eventbrite anzumelden. Der Eintritt ist frei, es können aber auch Supporter-Tickets für die Verpflegung bestellt werden. Alle weiteren Informationen stehen im Wiki.

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Wir freuen uns euch mitzuteilen, in dieser Dezemberwoche endlich die 1.000 Marke überschritten zu haben!

Dank der großartigen Leistung vieler Ehrenamtlicher gibt es nun in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens echtes Freifunk. Darauf können wir alle stolz sein! Das Jahr 2014 war für den Freifunk Rheinland e.V. ein wahres Erfolgsjahr. Unsere Router kommen aktuell in ca 42 Städten NRWs zum Einsatz. Neue Communities sprießen wie Pilze aus dem Boden und stellen die Vereinsarbeit und die Personen dahinter fast täglich vor neue Herausforderungen. Auch die Politik ist auf uns parteiübergreifend aufmerksam geworden und so stehen bereits jetzt schon Freifunkrouter in den Bürgermeister/innen Büros in Arnsberg, Dormagen und Witten.

 

Wachstum

 

Am 25.November 2013, also vor etwas über einem Jahr haben wir erst unseren 100. Router gefeiert. Heute sind es schon 1.000 und wie viele sollen es im Jahre 2015 werden? Das liegt auch an euch!

In den letzten Monaten arbeitete ein ganzes Team an ehrenamtlichen Administratoren an einer Infrastruktur, die diesem Wachstum stand hält. Serverstandorte in Berlin, Frankfurt und Düsseldorf wurden aufgebaut und stellen so das Rheinland Backbone dar. Über zehn weitere Gatewayserver bündeln den Datenverkehr der Freifunkrouter und leiten sie weiter zur Vereinsinfrastruktur weiter um die Freifunkenden vor der Störerhaftung zu schützen. Durch unsere Mitgliedschaft bei der RIPE bieten sich uns weitere Möglichkeiten Freifunk nicht nur in NRW, sondern auch bundesweit zu unterstützen. So haben wir bereits Communities aus Hamburg, Karlsruhe und Oldenburg an unsere Infrastruktur angebunden, Lübeck und andere sollen noch folgen.

 

Nichts ist umsonst

 

Dieses Wachstum kostet. Allein in diesem Jahr haben wir für Infrastruktur (Serverhardware, virtuelle Server, Strom und Traffic) sowie RIPE-Mitgliedschaft über 6.000 Euro ausgegeben. Bei ununterbrochenem Wachstum rechnen wir im nächsten Jahr mit ähnlichen Kosten.

 

Wir brauchen eure Spenden!

 

Wir möchten auch im nächsten Jahr weiter an unserer Vision eines freien, unabhängigen und dezentralen Bürgerdatennetzes arbeiten. Dazu sind wir auf eure Spenden angewiesen!

Es ist möglich uns ganz klassisch via Überweisung zu spenden: Bankverbindung und alle weiteren Informationen findest du auf unserer Spendenseite

Seit neuestem Arbeiten wir auch mit der Spendenplattform betterplace.org. Auf unserer Seite dort kannst du dich an einzelnen Projekten beteiligen.

Ganz neu ist unsere Zusammenarbeit mit boost-project.com. Dort kannst du uns bei jedem deiner Onlineeinkäufe ohne Zusatzkosten unterstützen.

 

Erzählt es weiter und macht mit! So werden wir auch 2015 bei uns in NRW und ganz Deutschland viel bewegen können!